Ich habe immer schon als kleines Kind vom Surfen geträumt...das ich auf einem Board stehe ist unglaublich...
Freitag, 10. März 2017
Donnerstag, 9. März 2017
Essen, Frösche und gestörte Nachtruhe
Tierwelt
Abends, wenn hier die beiden Bulldoggen mit Trockenfutter gefüttert werden, versammelt sich die Inseltierwelt um den Napf. Man hat also die aller beste Chance die gängigsten Tiere hier kennen zu lernen. Eine fette Kröte sitzt immer mitten im Napf. Einsiedlerkrebse in verschiedenen Größen ziehen sich mit ihren Scheren in den Metallnapf (ja, sie können auch klettern! sie hocken nämlich ganz gerne in den Palmen!) und eine Spitzmaus huscht schnell in den Napf und mit einem Stück im Maul wieder raus.
Am Abend gibt es hier aktuell auch ein ohrenbetäubendes Froschkonzert. Da sich große Teile des Palmenwaldes in einen See verwandelt haben, fühlen sich Amphibien wie im Paradies. Hier und da verirrt sich auch ein Exemplar auf die Straße, so dass man auf seine Füße aufpassen muss. Da der Mond recht hell scheint, ist die Gefahr jedoch gering, mit den Flipflops auf einen Frosch zu treten.
Essen im Warung
Bei Regenpause sind wir 500 m zum nächstgelegenen Restaurant namens "Warung" gelaufen.
Das Restaurant ist für hiesige Verhältnisse hochwertig eingerichtet und typisch indonesisch im balinesischem Stil aufgemacht. Das Essen war reichlich. Das Preis- Leistungsverhältnis war völlig ok. Das Essen hat überraschend gut geschmeckt. Tatsächlich original balinesisch. Die wichtigste Frage ... die Klos waren hervorragend!
Völlig voll gefressen sind wir müde gegen 21:00h ins Bett gefallen.
Tagesablauf
Wie verläuft die typische Tag hier? Also: Recht früh schlafen gehen, da man morgens gegen 07:00 oder 08:00h aufsteht, um surfen zu gehen. Gegen 01:00h vom Partyvolk der Bar gegenüber geweckt werden. In dieser Nacht durch wieherndes, brüllendes Lachen des bareigenen Ladyboy. Wieder einschlafen, um dann in regelmäßigen Abständen, immer dann, wenn das Moskitozeug nachlässt, von summenden Moskitos neben dem Ohr geweckt werden. Ich habe eine neue Schlaftechnik entwickelt, bei der ich mich komplett in die Decke einwickle und nur den Mund frei lasse. Morgens, sobald die Sonne aufgeht, wird man meist durch den Start des Restaurantbetriebs geweckt.
Gestern morgen startete das Gelächter in der Bar bereits um 07:00h und weckte uns. Der Ladyboy hat nämlich mittels einer Kokosnuss den Holzboden der Bar gewienert. Hierbei rutscht er einbeinig auf der halbierten Kokosnuss stehend über die Holzplanken. Er war auf die Idee gekommen, sich künstliche Brüste anzukleben, die bei dieser Aktion ständig verrutschten, so dass sich das komplette Personal (ladyboy inklusive) auf dem Boden rollten.
Wenigstens kräht hier keine Armada von Hähnen.
Aktuell werden hier 90% der Flüge gecancelt, weil man hier ohne Tower auf Sicht fliegt. Daher strömen meist die Gäste abends wieder ins Hotel, die es morgens verlassen haben.
Abends, wenn hier die beiden Bulldoggen mit Trockenfutter gefüttert werden, versammelt sich die Inseltierwelt um den Napf. Man hat also die aller beste Chance die gängigsten Tiere hier kennen zu lernen. Eine fette Kröte sitzt immer mitten im Napf. Einsiedlerkrebse in verschiedenen Größen ziehen sich mit ihren Scheren in den Metallnapf (ja, sie können auch klettern! sie hocken nämlich ganz gerne in den Palmen!) und eine Spitzmaus huscht schnell in den Napf und mit einem Stück im Maul wieder raus.
Am Abend gibt es hier aktuell auch ein ohrenbetäubendes Froschkonzert. Da sich große Teile des Palmenwaldes in einen See verwandelt haben, fühlen sich Amphibien wie im Paradies. Hier und da verirrt sich auch ein Exemplar auf die Straße, so dass man auf seine Füße aufpassen muss. Da der Mond recht hell scheint, ist die Gefahr jedoch gering, mit den Flipflops auf einen Frosch zu treten.
Essen im Warung
Bei Regenpause sind wir 500 m zum nächstgelegenen Restaurant namens "Warung" gelaufen.
Das Restaurant ist für hiesige Verhältnisse hochwertig eingerichtet und typisch indonesisch im balinesischem Stil aufgemacht. Das Essen war reichlich. Das Preis- Leistungsverhältnis war völlig ok. Das Essen hat überraschend gut geschmeckt. Tatsächlich original balinesisch. Die wichtigste Frage ... die Klos waren hervorragend!
Völlig voll gefressen sind wir müde gegen 21:00h ins Bett gefallen.
Tagesablauf
Wie verläuft die typische Tag hier? Also: Recht früh schlafen gehen, da man morgens gegen 07:00 oder 08:00h aufsteht, um surfen zu gehen. Gegen 01:00h vom Partyvolk der Bar gegenüber geweckt werden. In dieser Nacht durch wieherndes, brüllendes Lachen des bareigenen Ladyboy. Wieder einschlafen, um dann in regelmäßigen Abständen, immer dann, wenn das Moskitozeug nachlässt, von summenden Moskitos neben dem Ohr geweckt werden. Ich habe eine neue Schlaftechnik entwickelt, bei der ich mich komplett in die Decke einwickle und nur den Mund frei lasse. Morgens, sobald die Sonne aufgeht, wird man meist durch den Start des Restaurantbetriebs geweckt.
Gestern morgen startete das Gelächter in der Bar bereits um 07:00h und weckte uns. Der Ladyboy hat nämlich mittels einer Kokosnuss den Holzboden der Bar gewienert. Hierbei rutscht er einbeinig auf der halbierten Kokosnuss stehend über die Holzplanken. Er war auf die Idee gekommen, sich künstliche Brüste anzukleben, die bei dieser Aktion ständig verrutschten, so dass sich das komplette Personal (ladyboy inklusive) auf dem Boden rollten.
Wenigstens kräht hier keine Armada von Hähnen.
Aktuell werden hier 90% der Flüge gecancelt, weil man hier ohne Tower auf Sicht fliegt. Daher strömen meist die Gäste abends wieder ins Hotel, die es morgens verlassen haben.
Dienstag, 7. März 2017
Regen und Surfen
Die ganze Nacht wieder Regen und morgens auch alles zugezogen. Alles südlich von Manila versinkt grade im Regen.
Dafür hat uns Nick der Surflehrer uns aus unserer Lethargie gerissen und mehr oder weniger getwungen zum Surfen zu gehen. So nach dem Motto, wir gehen jetzt! Los! Das wird gut heute. Um 10:30h sind wir recht unmotiviert losgewackelt. Und was soll ich sagen, es war fantastisch.
Trotz Wolken und Sprühregen hat sich die Aktion gelohnt. Die Strömung war nicht so stark und die Wellen gut. Wir waren wieder an Cloud 9. Wir blieben eine Stunde. Und es war besser als beim letzten Mal. Wir dürfen jetzt die ausgesuchte Welle bepaddeln und dann aufstehen. Also ein Anstieg in der Schwierigkeit. Tatsächlich konnte ich bei 9 von 10 Wellen stehen und bis fast zum Strand surfen. War toll!
Bei einer bin ich schön senkrecht mit dem Brett nach vorne gefallen, weil ich einfach viel (!) zu langsam aufgestanden bin...
Ansonsten überlegen wir grade, ob wie die Location ändern sollen. Der Regen nervt. Allerdings soll es auch am Samstag wieder besser werden und ich frage mich, ob sich Zeit und Geld im Verhältnis zum Aufwand lohnen.
Dafür hat uns Nick der Surflehrer uns aus unserer Lethargie gerissen und mehr oder weniger getwungen zum Surfen zu gehen. So nach dem Motto, wir gehen jetzt! Los! Das wird gut heute. Um 10:30h sind wir recht unmotiviert losgewackelt. Und was soll ich sagen, es war fantastisch.
Trotz Wolken und Sprühregen hat sich die Aktion gelohnt. Die Strömung war nicht so stark und die Wellen gut. Wir waren wieder an Cloud 9. Wir blieben eine Stunde. Und es war besser als beim letzten Mal. Wir dürfen jetzt die ausgesuchte Welle bepaddeln und dann aufstehen. Also ein Anstieg in der Schwierigkeit. Tatsächlich konnte ich bei 9 von 10 Wellen stehen und bis fast zum Strand surfen. War toll!
Bei einer bin ich schön senkrecht mit dem Brett nach vorne gefallen, weil ich einfach viel (!) zu langsam aufgestanden bin...
Ansonsten überlegen wir grade, ob wie die Location ändern sollen. Der Regen nervt. Allerdings soll es auch am Samstag wieder besser werden und ich frage mich, ob sich Zeit und Geld im Verhältnis zum Aufwand lohnen.
Ausflug zur Sohoton Lagune- Return of the sun-
Gestern kam die Sonne wieder raus. Es geht echt auf die Stimmung, wenn es in den Tropen so lange regnet. Nichts trocknet und alles wird klamm. Über den Geruch der klammen Sachen möchte ich jetzt nicht reden. Um so schöner, dass uns morgens strahlend blauer Himmel erwartete.
Um 10:30h machten wir uns ziemlich eingequetscht in einem Van auf den Weg zur Lagune. Ca. 1h Fahrt durch Reisfelder und mit Palmen bewachsene Hügelchen. Dann kamen wir an einem Naturschutzpark an, der an Mangroven beginnt. Dort gibt es das weltweit größte Salzwasserkrokodil. Es war ein verendetes Exemplar ausgestellt. Bin froh, dass wir es nicht in Natura getroffen haben. Beeindruckend groß.
Nach 45 Minuten mit dem Pumpboat durch die Mangroven mit beeindruckender Landschaft, kamen wir an einer kleinen Lagune an. Wunderschönes, türkises, klares Wasser.
Wir konnten Standup Paddeling machen. Direkt in der Mitte der Lagune steht ein Restaurant. Von einem 2m hohen Steg konnte man in das kühle Nass jumpen. Mittag gab es wieder die leckeren Grillsachen und einen phantastischen philippinischen Salat, der aus rohem Thunfisch besteht.
In der Dämmerung fuhren wir nach reichlich Konsum von lokalem Rum Richtung Heimat.
Es begann auf einmal unter meinem Sitz zu gackern. Ich schau runter, da sitzt ein Kampfhahn und schaut mich an. Hatte der Fahrer transportiert. Sehr witzig. Ließ sich schön den ganzen Weg kraulen.
Um 10:30h machten wir uns ziemlich eingequetscht in einem Van auf den Weg zur Lagune. Ca. 1h Fahrt durch Reisfelder und mit Palmen bewachsene Hügelchen. Dann kamen wir an einem Naturschutzpark an, der an Mangroven beginnt. Dort gibt es das weltweit größte Salzwasserkrokodil. Es war ein verendetes Exemplar ausgestellt. Bin froh, dass wir es nicht in Natura getroffen haben. Beeindruckend groß.
Nach 45 Minuten mit dem Pumpboat durch die Mangroven mit beeindruckender Landschaft, kamen wir an einer kleinen Lagune an. Wunderschönes, türkises, klares Wasser.
Wir konnten Standup Paddeling machen. Direkt in der Mitte der Lagune steht ein Restaurant. Von einem 2m hohen Steg konnte man in das kühle Nass jumpen. Mittag gab es wieder die leckeren Grillsachen und einen phantastischen philippinischen Salat, der aus rohem Thunfisch besteht.
In der Dämmerung fuhren wir nach reichlich Konsum von lokalem Rum Richtung Heimat.
Es begann auf einmal unter meinem Sitz zu gackern. Ich schau runter, da sitzt ein Kampfhahn und schaut mich an. Hatte der Fahrer transportiert. Sehr witzig. Ließ sich schön den ganzen Weg kraulen.
Sonntag, 5. März 2017
Erdbeben, Taifun und erste Surfstunde- All in one-
In der Nacht fing es schon an, heftig zu regnen. Der Morgen war extrem verhangen und wir dachten schon, unsere erste Surfstunde um 08:00h würde ins Wasser fallen.
Ein "kleines" Erdbeben gab es dann auch noch um 08:08h mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala mit Epizentrum auf der Nachbarinsel Surigao. Das verlief eher unspektakulär und kurz. Als ob jemand an unserem Bambushaus rappeln würde.
Wir waren dann im Regen surfen und es hat trotzdem Spaß gemacht ohne Ende. Zwischendurch konnte man vor Regentropfen nichts sehen.
Nach einer kurzen Einweisung wie man die Füße stellen muss (quer!) und aus dem liegen hoch kommt, ging`s schon los. 1,5h Stunden mit dem Board und tausend Sachen, an die man denken muss. Die beiden Surflehrer, sie uns angeschoben und dann mit "UP!UP!UP! NOOOOOO! look forward!" quälen, sind aus der Verwandtschaft von unserem Hamburger Resortbetreiber. Er hat eine Filipina geheiratet, die auch als Profi surft.
Ich bin unzählige Male ins Wasser geflogen, stand aber auch ein paar Mal. Für Kopfstand habe ich ja auch mehr als einen Tag gebraucht. Also...Übung macht den Meister. Das das ganze unbestreitbar Spaß macht, bestätige ich hiermit schriftlich.
Am Nachmittag zog dann noch ein Taifun vorbei. Regen, der waagerecht über die Insel peitscht, wirklich alles durchnäßt hat und uns in das Hauptrestaurant getrieben hat. Flüge wurden tatsächlich heute abgesagt. Auch die Hunde der Insel schauen schon missmutig.
Das schöne daran ist, dass die Farben der Fauna noch intensiver werden. Tiefe Grünschattierungen kann man bewundern.
Auf jeden Fall ein ereignisreicher Tag.
Trotz Surfshirt und Dauerregen habe ich einen Sonnenbrand am Rücken. Und ich zeige eine allergische Reaktion auf die Moskitostiche von gestern.
Ein "kleines" Erdbeben gab es dann auch noch um 08:08h mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala mit Epizentrum auf der Nachbarinsel Surigao. Das verlief eher unspektakulär und kurz. Als ob jemand an unserem Bambushaus rappeln würde.
Wir waren dann im Regen surfen und es hat trotzdem Spaß gemacht ohne Ende. Zwischendurch konnte man vor Regentropfen nichts sehen.
Nach einer kurzen Einweisung wie man die Füße stellen muss (quer!) und aus dem liegen hoch kommt, ging`s schon los. 1,5h Stunden mit dem Board und tausend Sachen, an die man denken muss. Die beiden Surflehrer, sie uns angeschoben und dann mit "UP!UP!UP! NOOOOOO! look forward!" quälen, sind aus der Verwandtschaft von unserem Hamburger Resortbetreiber. Er hat eine Filipina geheiratet, die auch als Profi surft.
Ich bin unzählige Male ins Wasser geflogen, stand aber auch ein paar Mal. Für Kopfstand habe ich ja auch mehr als einen Tag gebraucht. Also...Übung macht den Meister. Das das ganze unbestreitbar Spaß macht, bestätige ich hiermit schriftlich.
Am Nachmittag zog dann noch ein Taifun vorbei. Regen, der waagerecht über die Insel peitscht, wirklich alles durchnäßt hat und uns in das Hauptrestaurant getrieben hat. Flüge wurden tatsächlich heute abgesagt. Auch die Hunde der Insel schauen schon missmutig.
Das schöne daran ist, dass die Farben der Fauna noch intensiver werden. Tiefe Grünschattierungen kann man bewundern.
Auf jeden Fall ein ereignisreicher Tag.
Trotz Surfshirt und Dauerregen habe ich einen Sonnenbrand am Rücken. Und ich zeige eine allergische Reaktion auf die Moskitostiche von gestern.
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