Sonntag, 19. März 2017

Local Marketplace, Massage, Kochschule, Tempel, Eichhöhrnchen und leckeres Essen

Was macht man, wenn das Thermometer 39 Grad anzeigt? Man steht früh auf, wenn es kühl ist und geht zum Markt. Zuvor beobachten wir das tägliche Eichhöhrnchen, dass sich in perfekter Akrobatik mit zwei Hinterbeinen an ein Palmenblatt hängt, um sein Frühstück vor unserem Balkon einzunehmen. Auf dem Markt probieren wir alles, was uns zwischen die Finger kommt. Mitbringsel kaufen und einfach die Atmosphäre genießen.

Dann bißchen durch die Stadt laufen. Hier blüht grade fast jeder Baum in weiß- rose und die Lilien wachsen am Wassergraben der alten Stadtmauer. Trotz des Smog kann man den Geruch von all den Blüten riechen.

In der heißen Phase des Tages gehen wir zum "Herbal Steam Massage Salon". Fussmassage, Pediküre oder Thai oil massage machen lassen. Fantastisch!

Chiang Mai überrascht immer wieder. Man muss hier wirklich auf die kleinen Details achten. Manch Hinterhof entpuppt sich auf einmal als geniales Cafe oder wunderschöner Garten. Obwohl sich hier immer wieder viel ändert (wir waren letztes Jahr erst hier und vermissen unser Lieblingskiosk) bleibt das Gesicht der Stadt erhalten. Auf der einen Seite Geschäfte der Locals, gepaart mit hippen neuen Locations.

Vorgestern waren wir in der Kochschule. Ein Geschenk für unsere Freunde. Das ganze startete am Nachmittag um 16:00h. Wir wurden vom Hotel abgeholt und zum Somphet Market gebracht. Dort bekommt man dann einen Einblick vermittelt, welche Zutaten in ein thailändisches Gericht gehören.

Man sucht sich auf dem Kochschulfleyer aus, welche 4 Gerichte an nachkochen möchte.

Anschließend wird gekocht. Wie immer kombiniert sich hier das unterhaltsame Kochprogramm mit leckerem (selbst gekochtem Essen!). Gegen 21:00h waren wir fertig.

Gestern haben wir ruhig verbracht. Hauptsächlich Mitbringsel erworben und den leckeren Kaffee aus den Bergen Chiang Mais getrunken. Direkt neben unserem Guest House haben wir einen Laden namens "The House" oder "Ginger" entdeckt. Dort kann man sehr lecker frühstücken und sich gleichzeitig von ausgefallenem Küchen- und Möbeldesign inspirieren lassen. Kann ich nur empfehlen.

Den gestrigen Abend hatten wir dort gemeinsam mit unseren Freunden bei hochpreisigem, wenn auch unschlagbar leckeren Thaifood in erstklassigem Ambiente verbracht.

Heute waren wir mit den Rädern unterwegs. Gemietet am Guest House für 50 THB. Meinen Lieblingstempel  (Wat ::::?), einen neuen Tempel entdecken und den Park (....) besuchen, die grüne Lunge Chiang Mais. Mit uns waren auch Teenies der umliegenden Schulen dort und es war recht witzig, deren Treiben zuzuschauen. Dann ein neues Restaurant (....) ausprobieren. Ohne "Mapsme" hätten wir das nie gefunden. Kann ich nur empfehlen, wenn man sich offline orientieren möchte.

Die Hitze ist enorm. Es fegt ein heißer Wind durch die Innenstadt, der nicht wirklich abkühlt. Selbst, wenn die Sonne verschwunden ist, strahlen die Gebäude und die Straße noch reichlich Restwärme ab.

Frustierend ist, dass wir morgen schon wieder abreisen müssen. Ich hätte es hier gut noch eine Woche ausgehalten. Wahrscheinlich muss man mich morgen zum Flieger rollen, bei all dem gutem Essen.






Freitag, 17. März 2017

Chiang Mai - Sripat Guesthouse

Unser bevorzugtes Guesthouse "Sripat"liegt in der Altstadt, im inneren Stadtring von Chiang Mai.

Ich liebe diese quirlige Stadt.

Der Vorteil des Hotels ist es, dass ich alles, was ich hier brauche innerhalb kürzester Gehzeit erreichen kann. Zum "The Swan" (Burmesisches Restaurant) laufen wir 5 Minuten, im näheren Umkreis sind Frisör, Markt mit allem Essen (Essenshimmel), Straßenküche, Fahrradverleih, Wäscherei genau gegenüber, Massagesalon schräg gegenüber. Apotheke und Minimarkt um die Ecke. Alle Tempel sind super zu erreichen.

Dementsprechend haben wir uns schon durch den halben Marktplatz gefuttert: Bananenchips mit Barbecue Flavour, Kokospudding, Mangoshakes, DRagonfruit und Ricecakes. Gekauft haben wir Erdnüsse mit Kaffir Lime Blättern.

Wir waren bei der Fußmassage und ich habe meinen Pony schneiden lassen. Kaputte Klamotten haben wir bei der Schneiderin abgegeben.

Ich freu mich wie ein kleines Kind, hier zu sein.

Abschied von Siargao und Flug nach CHiang Mai

Um 12:00h startete unser Transfer zum Flughafen. Ca. 45 Minuten Fahrt. Zeit, sich nochmal alles Schöne der Insel anzuschauen.

Das Miniterminal, bei dem alles von Hand, ohne PC oder Röntgenstrahlung funktioniert, haben wir erfolgreich passiert. Jedes Jahr ist ja ein anderer Gegenstand total gefährlich. Letztes Jahr Haarspray. Dieses Jahr waren es die Desinfektionstücher. Die seien feuergefährlich. Aber scheins ist das nur an diesem einem Terminal so. Wir wurden ermahnt, beim nächsten Mal, doch auf die Tüche zu verzichten, durften sie aber mitnehmen. Und auch 2 große Wasserflaschen. Gefüllt!

Der Flieger hatte 1h und 30 Minuten Verspätung. Inlandsflüge der Philippinen sind grundsätzlich mindestens eine Stunde später dran. Gut, dass wir Puffer eingebaut hatten.

Erster Stop war Cebu, von da ging es ebenfalls mit Verspätung weiter nach Manila. In Manila Flughafen haben wir ein Lieblingsrestaurant mit der besten Miso Suppe ever. Dort haben wir Mittag/ Abend gegessen und sind dann in unser Hotel gefahren (45 Minuten) . Dort sind wir um 23:00h eingetrudelt. Der Fahrer hatte sich auch bisschen verfahren. Nach drei Stunden Schlaf plus Dusche ging es wieder zurück zum Flughafen, einchecken und dann 4h nach Kuala Lumpur. Von dort 3 Stunden 30h nach Ciang Mai. Ankunft da war 14:15h Ortszeit.

Mit dem Taximeter für 150 THB zum Hotel.

Dort bißchen relaxen und dann um 18:30h zu unserem Lieblingsburmesen "The Swan". Reichlich überfressen sind wir ins Bett gefallen.

In Thailand ankommen ist immer nach Hause kommen.

Aktuell sind es hier kaum auszuhaltenden 39 Grad. Trotzdem sind wir happy. Welcome back Wilkes scheint das Land zu rufen :-)

Letzter Tag-Abschiedsessen im Warung

Der letzte Tag verlief chillig bei Sonnenschein und hauptsächlich in der Hängematte. Abends hatten wir einen Tisch für 8 Leute im Warung bestellt. Für uns 4 und 2 befreundete Pärchen, die wir hier kennen gelernt haben. Sehr shymphatische Menschen.

Wir sind zu Fuß vor dem Aufgang des Mondes hin gegangen und konnten den wundervollen, klaren Sternenhimmel bewundern. Es ist grade Vollmond, daher sieht man nachher nichts mehr von der Pracht.

Wir haben uns zum Abschluss durch die ganze Speisekarte gefuttert und es war ganz fantastisch.

Die Krönung ist mal wieder mir passiert. Ich geh auf die Toilette. Da fällt mir ein Gecko auf den Kopf. Im Anschluss prallt er von meinem Kopf ab und fällt genau ins WC. Er schwimmt also jetzt in der Kloschüssel herum. Klar, dass ein Besuch selbiger jetzt nicht mehr in Frage kommt. Rettungsversuche mittels Toilettenpapier verliefen aufgrund panischen Geckos eher negativ. Auf das Ferigen von Lichtbildern habe ich aus Pietätsgründen verzichtet.

Bei meiner Rückkehr an den Tatort nach 10 Minuten war er jedenfalls weg.

Montag, 13. März 2017

Daku Island und Spanferkelessen

Nach der ganzen sportlichen Betätigung war uns nach Entspannung. Wir haben uns für 1500,- PHP Boot gemietet und sind nach Daku Island gefahren. Die Insel sieht aus wie ein Südseeparadies. Genau so, wie man es sich vorstellt.

Die Miete für die Strandhäuschen kostet 250 PHP. Die Gebühr für das Anborden kostet 20 PHP.

Es gibt genug kleine Sari Sari Läden, die von Cola bis Rum alles anbieten.

Fantastischer Ausflug.

Am Abend hat Rico, unser Gastgeber, ein Spanferkelessen organisert. Das Schwein kam lebend an. Es wurde vor Ort geschlachtet, geflämmt, ausgenommen und aufgespießt. Das Ferkel wurde dann von Hand über dem offenen Feuer gedreht. Es gab nur einen langen Spieß mit Handgriff und Wiederlager.

Dazu ein riesiges Buffet.

Für uns Europäer ist der ganze Vorgang des Schlachtens eher schwer auszuhalten. Auf Beifügen der Videoufnahmen etc. verzichte ich daher lieber.

Es war jedenfalls sehr lecker.

Die Schweine werden hier grösstenteils mit Kokosnüssen gefüttert.




Surfen, Quallen und Inseltrip (Rock Pools)

Morgens um 07:00h, kaum hatten wir die Köpfe aus der Tür unserer Unterkunft gesteckt, wurden wir von Nick angequatscht. Eigentlich auf Frühstück und Chillen eingestellt, landeten wir auf einem Boot Richtung Daku Island. Die Surfboards an die Kuven geschnallt.

Ca. 100m vor der Insel lag der Surfspot. Die Wellen waren groß für mein Empfinden und ich hatte echt Respekt. Paar Mal konnte ich stehen.

Dazu kam, dass ich dann nach ca. 40 Minuten beim Paddeln durch Seegras voll mit dem linken Arm in eine Qualle (Blue Ball) hinein geriet. Dass waren echte Schmerzen. Ein heftiges Brennen zog sich den ganzen Arm bis hoch in die Brustmuskulatur. Der Unterarm brannte, als ob ich den in Feuer gehalten hätte. Danach habe ich noch versucht, weiter zu surfen, musste aber abbrechen.

Den Rest habe ich mich ins Boot gehockt, was auch nicht schlecht war. Alleine der Ausblick auf die Insel war super schön.

Gegen 10:00h sind wir mit den Motor Bikes zur den Rock Pools aufgebrochen. Alleine wegen der Tour und der Landschaft hat sich die Zeitinvestition von 2h gelohnt. Die Insel ist fantastisch. Ich würde behaupten, das Siargao die schönste Insel ist, die ich bis jetzt gesehen habe.

Bei den Rock Pools war es voll, da wir Sonntag hatten. Rock Pools sind sandige Löcher im Riff, in denen man bei Ebbe schwimmen kann. Ganz nett, aber eher unspektakulär.


Stand Up Paddeling

Trip des Tages war eine 2,5h lange Tour durch die Mangroven. SUP.
Mit dem Habal Habal ging es am Hotel los. Ein Habal Habal ist ein Motorrad mit einer Art Dach aus einem Metallgestell. Wir saßen zu zweit auf einem Motorrad. Auf das Dach wurden noch 3 Surfboards geschnallt. Wir waren mit 6 Leuten plus Nick, den Guide. Bezahlt haben wir 1100 PHP / Person (22 Euro).


Die Mangroven sind sehr ruhig und entspannend. Nur wenig Wellen oder STrömung. Trotzdem ist es anstrengend, so lange auf einem Board zu stehen. Irgendwann verkrampfen sich die Füße. Wir hatten auch keine "richtigen" SUP Boards, sondern Longboards. Und weil ich die einzige mit bißchen Erfahrung war, bekam ich das kleinste und wackeligste.

Ich habe erfahren, dass die Mangroven im Mai wohl richtig blühen, in gelb und rot.

Man kann viele Vögel beobachten, unter anderem auch den philippinischen Adler. Den haben wir im Vorbeiflug gesehen.

In der Mitte liegt ein Schutzgebiet für Garnelen. Auf einer Insel lebt dort mitten im Nichts eine Familie. Wir machten eine Pause auf der Insel. Tranken eine frische Kokosnuss, direkt vom Baum geholt. Sie hatte leichte Kohlensäure im Saft und schmeckte leicht säuerlich. Das Fruchtfleisch haben wir auch gegessen und dabei festgestellt, dass Hunde, Katzen, Hühner und Hausschweine ganz wild auf Kokusnussfleisch sind.

Die Hütte der Familie besteht aus einer Plattform auf Stelzen mit Dach aus geflochtenen Palmwedeln. Unter der Plattform stehen ein paar einfach gezimmerte Bänke. Oberhalb auf der Plattform wird geschlafen. Keine Privatssphäre...null Komfort. Weder Strom, noch fließend Wasser. Kein WC. Auf der Insel laufen Hühner, Katzen und Hunde frei herum. An einem Baum ist das Hausschwein angebunden. Der Boden besteht größtenteils aus leicht feuchtem Matsch. Wir hatten dann nach der Pause auch überall diesen Matsch kleben. Trotzdem eine interessante Erfahrung.

Am Ende wartete ein kühles Bier auf uns. Wir waren alle ganz schön fertig.


Freitag, 10. März 2017

Surfen

Ich habe immer schon als kleines Kind vom Surfen geträumt...das ich auf einem Board stehe ist unglaublich...




Donnerstag, 9. März 2017

Essen, Frösche und gestörte Nachtruhe

Tierwelt

Abends, wenn hier die beiden Bulldoggen mit Trockenfutter gefüttert werden, versammelt sich die Inseltierwelt um den Napf. Man hat also die aller beste Chance die gängigsten Tiere hier kennen zu lernen. Eine fette Kröte sitzt immer mitten im Napf. Einsiedlerkrebse in verschiedenen Größen ziehen sich mit ihren Scheren in den Metallnapf (ja, sie können auch klettern! sie hocken nämlich ganz gerne in den Palmen!) und eine Spitzmaus huscht schnell in den Napf und mit einem Stück im Maul wieder raus.

Am Abend gibt es hier aktuell auch ein ohrenbetäubendes Froschkonzert. Da sich große Teile des Palmenwaldes in einen See verwandelt haben, fühlen sich Amphibien wie im Paradies. Hier und da verirrt sich auch ein Exemplar auf die Straße, so dass man auf seine Füße aufpassen muss. Da der Mond recht hell scheint, ist die Gefahr jedoch gering, mit den Flipflops auf einen Frosch zu treten.

Essen im Warung

Bei Regenpause sind wir 500 m zum nächstgelegenen Restaurant namens "Warung" gelaufen.

Das Restaurant ist für hiesige Verhältnisse hochwertig eingerichtet und typisch indonesisch im balinesischem Stil aufgemacht. Das Essen war reichlich. Das Preis- Leistungsverhältnis war völlig ok. Das Essen hat überraschend gut geschmeckt. Tatsächlich original balinesisch. Die wichtigste Frage ... die Klos waren hervorragend!

Völlig voll gefressen sind wir müde gegen 21:00h ins Bett gefallen.

Tagesablauf

Wie verläuft die typische Tag hier? Also: Recht früh schlafen gehen, da man morgens gegen 07:00 oder 08:00h aufsteht, um surfen zu gehen. Gegen 01:00h vom Partyvolk der Bar gegenüber geweckt werden. In dieser Nacht durch wieherndes, brüllendes Lachen des bareigenen Ladyboy. Wieder einschlafen, um dann in regelmäßigen Abständen, immer dann, wenn das Moskitozeug nachlässt, von summenden Moskitos neben dem Ohr geweckt werden. Ich habe eine neue Schlaftechnik entwickelt, bei der ich mich komplett in die Decke einwickle und nur den Mund frei lasse. Morgens, sobald die Sonne aufgeht, wird man meist durch den Start des Restaurantbetriebs geweckt.

Gestern morgen startete das Gelächter in der Bar bereits um 07:00h und weckte uns. Der Ladyboy hat nämlich mittels einer Kokosnuss den Holzboden der Bar gewienert. Hierbei rutscht er einbeinig auf der halbierten Kokosnuss stehend über die Holzplanken. Er war auf die Idee gekommen, sich künstliche Brüste anzukleben, die bei dieser Aktion ständig verrutschten, so dass sich das komplette Personal (ladyboy inklusive) auf dem Boden rollten.

Wenigstens kräht hier keine Armada von Hähnen.

Aktuell werden hier 90% der Flüge gecancelt, weil man hier ohne Tower auf Sicht fliegt. Daher strömen meist die Gäste abends wieder ins Hotel, die es morgens verlassen haben.


Dienstag, 7. März 2017

Regen und Surfen

Die ganze Nacht wieder Regen und morgens auch alles zugezogen. Alles südlich von Manila versinkt grade im Regen.

Dafür hat uns Nick der Surflehrer uns aus unserer Lethargie gerissen und mehr oder weniger getwungen zum Surfen zu gehen. So nach dem Motto, wir gehen jetzt! Los! Das wird gut heute. Um 10:30h sind wir recht unmotiviert losgewackelt. Und was soll ich sagen, es war fantastisch.

Trotz Wolken und Sprühregen hat sich die Aktion gelohnt. Die Strömung war nicht so stark und die Wellen gut. Wir waren wieder an Cloud 9. Wir blieben eine Stunde. Und es war besser als beim letzten Mal. Wir dürfen jetzt die ausgesuchte Welle bepaddeln und dann aufstehen. Also ein Anstieg in der Schwierigkeit. Tatsächlich konnte ich bei 9 von 10 Wellen stehen und bis fast zum Strand surfen. War toll!

Bei einer bin ich schön senkrecht mit dem Brett nach vorne gefallen, weil ich einfach viel (!) zu langsam aufgestanden bin...

Ansonsten überlegen wir grade, ob wie die Location ändern sollen. Der Regen nervt. Allerdings soll es auch am Samstag wieder besser werden und ich frage mich, ob sich Zeit und Geld im Verhältnis zum Aufwand lohnen.


Bilder zur Lagune





Ausflug zur Sohoton Lagune- Return of the sun-

Gestern kam die Sonne wieder raus. Es geht echt auf die Stimmung, wenn es in den Tropen so lange regnet. Nichts trocknet und alles wird klamm. Über den Geruch der klammen Sachen möchte ich jetzt nicht reden. Um so schöner, dass uns morgens strahlend blauer Himmel erwartete.

Um 10:30h machten wir uns ziemlich eingequetscht in einem Van auf den Weg zur Lagune. Ca. 1h Fahrt durch Reisfelder und mit Palmen bewachsene Hügelchen. Dann kamen wir an einem Naturschutzpark an, der an Mangroven beginnt. Dort gibt es das weltweit größte Salzwasserkrokodil. Es war ein verendetes Exemplar ausgestellt. Bin froh, dass wir es nicht in Natura getroffen haben. Beeindruckend groß.

Nach 45 Minuten mit dem Pumpboat durch die Mangroven mit beeindruckender Landschaft, kamen wir an einer kleinen Lagune an. Wunderschönes, türkises, klares Wasser.

Wir konnten Standup Paddeling machen. Direkt in der Mitte der Lagune steht ein Restaurant. Von einem 2m hohen Steg konnte man in das kühle Nass jumpen. Mittag gab es wieder die leckeren Grillsachen und einen phantastischen philippinischen Salat, der aus rohem Thunfisch besteht.

In der Dämmerung fuhren wir nach reichlich Konsum von lokalem Rum Richtung Heimat.

Es begann auf einmal unter meinem Sitz zu gackern. Ich schau runter, da sitzt ein Kampfhahn und schaut mich an. Hatte der Fahrer transportiert. Sehr witzig. Ließ sich schön den ganzen Weg kraulen.





Sonntag, 5. März 2017

Essen bei Mama`s Grill





Erdbeben, Taifun und erste Surfstunde- All in one-

In der Nacht fing es schon an, heftig zu regnen. Der Morgen war extrem verhangen und wir dachten schon, unsere erste Surfstunde um 08:00h würde ins Wasser fallen.

Ein "kleines" Erdbeben gab es dann auch noch um 08:08h mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala mit Epizentrum auf der Nachbarinsel Surigao. Das verlief eher unspektakulär und kurz. Als ob jemand an unserem Bambushaus rappeln würde.

Wir waren dann im Regen surfen und es hat trotzdem Spaß gemacht ohne Ende. Zwischendurch konnte man vor Regentropfen nichts sehen.

Nach einer kurzen Einweisung wie man die Füße stellen muss (quer!) und aus dem liegen hoch kommt, ging`s schon los. 1,5h Stunden mit dem Board und tausend Sachen, an die man denken muss. Die beiden Surflehrer, sie uns angeschoben und dann mit "UP!UP!UP! NOOOOOO! look forward!" quälen,  sind aus der Verwandtschaft von unserem Hamburger Resortbetreiber. Er hat eine Filipina geheiratet, die auch als Profi surft.

Ich bin unzählige Male ins Wasser geflogen, stand aber auch ein paar Mal. Für Kopfstand habe ich ja auch mehr als einen Tag gebraucht. Also...Übung macht den Meister. Das das ganze unbestreitbar Spaß macht, bestätige ich hiermit schriftlich.

Am Nachmittag zog dann noch ein Taifun vorbei. Regen, der waagerecht über die Insel peitscht, wirklich alles durchnäßt hat und uns in das Hauptrestaurant getrieben hat. Flüge wurden tatsächlich heute abgesagt. Auch die Hunde der Insel schauen schon missmutig.

Das schöne daran ist, dass die Farben der Fauna noch intensiver werden. Tiefe Grünschattierungen kann man bewundern.

Auf jeden Fall ein ereignisreicher Tag.

Trotz Surfshirt und Dauerregen habe ich einen Sonnenbrand am Rücken. Und ich zeige eine allergische Reaktion auf die Moskitostiche von gestern.

Bilder Islandhopping



Siargau- Surferinsel- here we come

After one Day of total relaxing we left Alcoy. We went to cebu, to the airport. The destination is siargao. A small and untouched sufer island.

We found ourself in some kind of paradise. Cottages next to the sea.


Nachdem wir einen weiteren total entspannten Tag am Pool in Alcoy verbracht haben, sind wir nach Siargao geflogen. Siargao ist ca. 1 Flugstunde von Cebu entfernt und wird ungefähr wie Schiehgao ausgesprochen. Der Name holpert etwas über die Zunge. Die Insel ist als Surfspot bekannt und hat uns deshalb angezogen. Hier werden auch internationale Wettbewerbe ausgetragen. Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht. Wir wollen es lernen, das Surfen.

Der erste Eindruck. Es ist ein ganz bezauberndes Fleckchen Erde. Leichte, bewaldete Hügel. Felder mit Wasserbüffeln. Das Leben ist entschleunigt und die Menschen entsprechend entspannt. Kompletter Kontrast zu Cebu. Gefällt mir deutlich besser.






Wir haben (leider sehr einfache!) Cottages am Strand. Das Resort ist in einen Palmenhain hineingebaut und passt sich natürlich in die Landschaft ein. Direkt vor unserer Nase liegt ein kilometerlanger Strand in einer Bucht. Herrlich. Man kann fantastisch spazieren gehen. Schwimmen ist bei Ebbe eher schlecht. Vulkangestein und versteinerte Korallenblöcke bedrohen den empfindlichen Fuß. Besonder das Vulkangestein ist sehr scharf und splittert schnell. Links vom Hotel gibt es kleine Mangroven. Die Gezeitenteiche mit ihren Bewohnern sind interessant. Nach einem mäßigen Marsch von ca. 20 Minuten erreicht man das Stadtzentrum mit diversen Resorts. Hier sind unheimlich viele Kitesurfer unterwegs und es gibt paar Strandbars, in die man sich gemütlich hocken kann, um letztere zu beobachten.

Das einzige, was meinen Eindruck leider etwas trübt ist die morgendliche/ abendliche Kakerlakenjagd im Zimmer. Da der Boden aus Holzdielen mit Spalten besteht, bekommen wir regelmäßig Besuch von Mutti`s Liebling (Ipis) wie die Kakerlake hier heißt.  Hier ist nichts unsauber, sie gehören halt in einen tropischen Garten. Ich bin da halt komisch mit.

Besonders angefreundet habe ich mich mit den Moskitos hier. Sie beißen besonders schmerzhaft und es bilden sich Quaddeln an meinem Unterarm.

Essen

Das Essen ist für philippienische Verhältnisse außerordentlich gut. Es gibt reichlich Auswahl und tatsächlich auch paar Bioangebote und Säfte.

Wir haben eine Grillbude namens "Mamaś Grill" aufgetan. Dort bestellt man sein Grillgut aus einer Vitrine, bekommt eine Nummer und wartet dann bis alles fertig ist. Es gibt Hähnchenlebr, Hähnchenbrust, Chickenwings, Fisch und Prawns. Kurz, alles, was sich auf einen Spieß stecken läßt. Serviert wird dann mit einer selbstgemachten, kräftigen, roten Barbecue Soße. Sehr lecker, nur etwas süß. Die Bude ist gerappelt voll, ca 100 Personen werden gleichzeitig bedient. Das Restaurant ist sehr einfach. Der Boden besteht aus getrampelter Erde und auch in der Küche liegt nicht eine Fliese. Aber alles super sauber. Der Magen hat das Essen dort bis jetzt klaglos verdaut.


Islandhopping -Naked Island, Dako Island - Guyam (Saturday 04.03.2017):

Bei traumhaftem Sonnenschein haben wir heute drei kleine, vorgelagerte Inseln besucht. Moderater Weise sind wir um 11:00h mit dem Pumpboat gestartet.

Zuerst kleiner Stop nach ca. 40 Minuten auf der Insel Daku, um die zwei großen Kühltaschen mit Grillsachen abzuliefern.

Dann zum Naked Island. Nochmal 20 Minuten fahrt mit dem Boot. Leider war der Motor wirklich extrem laut.

Überraschenderweise besteht die winzige Insel nur aus weißem Sand. Keine Palme. Irgendwann hatte mal jemand einen Unterstand aus Metall errichtet. Dieser ist aber schon ganz schön verwittert.

Ansonsten kann man die diversen Blautöne des Meeres und den Blick auf Siargao bestaunen. Das hat sich schon mal gelohnt. Es ist einfach herrlich, die Füße im das badewannenwarme Wasser zu tauchen und den Blick über so ein Panorama wandern zu lassen.

Wir vergnügten uns ca. 30 Minuten dort. Dann zurück zu Daku Island. Eie etwas größere Insel mit herrlichen Palmenwäldern. Wahnsinnig schön, die unterschiedlichen Grüntöne und die Schatten zwischen den Palmen. Man bräuchte ca. einen Tag um zu Fuß die Insel zu umrunden. Es gab eine riesige Auswahl an gegrillten Speisen. Hähnchenschenkel, Fische und Gemüse mit einer zimthaltigen Würzung. Dazu hat unser Guide noch 5 Flaschen des hiesigen Tanduay Rums und Sprite besorgt. Bier war auch reichlich in der Kühlbox.

Insgesamt waren wir eine lustige, bunt gemischte Truppe bestehend aus einer Ungarin, einem Spanier, zwei Däninnen und uns vier Peoples.

Es fällt schwer, Worte zu finden, um so wunderschöne Plätze zu beschreiben. Diese tausend Farbtöne. Dazu die gechillte Atmosphäre. In der Mitte hatte jemand eine Slagline gespannt und alle turnten eifrig und mit viel Spaß darauf herum.

Am strahlend weißen Strand liegen Pumpboats in grellen Farben gestrichen.

Guyam war unsere letzte Station kurz vor Sonnenuntergang. Eine winzige Insel 10 Minuten von unserem Heimatspot hier entfernt. Wieder weißer Strand mit strahlend türkisem Wasser. Wir sind etwas auf einer schiefen Palme herum gekraxelt. Kein Vergleich mit dem jahrelang erprobten Können der Einheimischen.

Gegen 17:30h waren wir zurück im Resort.

Abschluss des Abends war bei Mamas Grill. Heute war das Essen aber nicht so fantastisch wir den Tag zuvor.

Donnerstag, 2. März 2017

Arriving in Cebu (Alcoy)- Packliste


Going to Alcoy...

ok...i try to write some of my posts in english language for the first time... i'm not a native speaker, so excuse my mistakes.

we arrived in alcoy after a journey that lasted about 23 hours. Was not able to sleep a long time in the airplane....so...

I was exhausted and slept for 14 hours now. Still very tired...

Going to alcoy:
To amsterdam airport: 3 hours
wait for the flight: 2 hours
flight from amsterdam to hongkong: 11 hours
stay in hongkong 1 1/2 h
hongkong to cebu: 2 hours
drive from cebu to alcoy: 4 hours for 80 km- awful traffic with a damaged aircondition...the car was to small for 4 persons, also. It wasn't comfortable at all.

now it's time to wind down and relax for a few days...

Did yoga to detox my body...felt stiffness in my back and the shoulders...now it's much better.

Our resort is located next to mangroves. The rooms are comfi and big.

Reise nach Alcoy - Philippienen

Die Anreise war wirklich total anstrengend und erschöpfend. Wir waren fast 24h unterwegs.

Wir sind gegen 05:00h aufgestanden und zum Bahnhof gefahren. Der Zug zum Flughafen Amsterdam ging um 06:25h. Meine Meinung über das Bahnfahren ist schlecht. Ich bin einfach zu viele Jahre gependelt. Der ICE war jedenfalls pünktlich. Am Bahnhof hat uns eine verrückte Dame verabschiedet, sie sich als Schmuck eine Unterhose über den Kopf gezogen hatte. Ich habe unseren Freunden das dann auch als Treffpunkt vorschlagen wollen. Wir stehen da, wo die Frau mit der Unterhose auf dem Kopf steht.

Insgesamt hat sich die Anfahrt wie folgt gestaffelt:

Nach Amsterdam: 3 Stunden Zugfahrt
2h Wartezeit am Flughafen
Amsterdam nach Hongkong: 11 Stunden
Aufenthalt in Hongkong : 1 1/2 Stunden
Flug von Hongkong nach Cebu: 2 Stunden
Autofahrt von Cebu nach Alcoy mit Denny: 4 Stunden für 80 km. Totaler Stau. Die Klimaanlage hat dann auch vor der Schrittgeschwindigkeit kapituliert. Der Pkw war zu klein für 4 Leute und wir saßen alle zusammengequetscht. Dazu die Müdigkeit. Keine schöne Erfahrung.

Das Resort in Alcoy liegt direkt an den Mangroven. Ein Steg vom Strand aus führt zum Meer. Es gibt einen Pool, schöne Liegen und bequeme Betten (!). Wir haben nach der Reise fast 14h Stunden geschlafen.

Packliste

...10 kg hat die Waage am Flughafen angezeigt.

Ich habe dabei:

5 T-Shirts
2 3/4 Hosen
1 Kurze Hose
3 Bikini
Surfshirt x2
2x Boardshorts
2x Strandkleid
Sporthose, Sporttop, Sportshirt

1 Liegesack für den Strand- eines von den Teilen, die man in den Wind halten muss, dann werden sie aufgelasen und man muss das Ende einrollen. Wiegt 1 kg.

Paar Medikamente (Ibuprofen)
Desinfektionsmittel
Monatstasse
1x FlipFlop
Zahnbürste und Zahnpasta

2x Moskitoabwehr
3x Sonnencreme 50 von Cien

Tauchbrevets

Kindle, Ipad, Handy, SLR, Gopro



Während der Reise trage ich ...

Bequeme Funktionhose mit abtrennbaren Beinen, Funktionsunterhemd, Funktionslangarmshirt, Nike Free und eine Daunenjacke, die sich klein zusammen rollen läßt.










Snorkeling and Swimming with whalesharks

There was nothing special i could write about the 2nd day ... just relaxing and lying in the sun. Reading a book and thinking of nothing. Did a little yoga class for my own. Walking through the mangroves. There was a little bit of rain also.

The 3rd Day was great. Weaking up a little bit early. Around 6 o`Clock in the morning. But ....whohoooo. we are going to see the whale sharks! This was a great thing. Has been a big dream and the reason for us to visit alcoy. Has seen a whlae shark some years ago in Kenia. Love them so much. They are such majestic animals.

We drive with a private transport to the whale shark spot. It took us nearly an hour. But it was so great. You have about 30 minutes with the sharks. You get an instruction how to behave first. Then some registration and paying (1500 PHP). You go to the boat with a group of people. Soon you see the first shark. There were fed by some locals in a small pump boats.

You jump in in and find yourself next to this hughe beauty.

Was a great experience! Pictures will follow soon.